Archiv für September 2009

fluorescent black

Das Hip-Hop-Album des Jahres vom wie immer großartigen Anti-Pop Consortium! Etwas glatter als die Vorgänger, aber um Längen origineller als alle anderen (um nur zwei zu nennen: Eminems neues Album ist zwar souverän mit wie immer guten Raps, probiert aber rein gar nichts Neues aus und die Beats sind arschlangweilig und immer im gleichen Tempo; Busta Rhymes´ neues Album ist wohl eher ein schlechter Scherz).

Im November/Dezember kommen die Jungs nach Deutschland, ich freue mich!

trotz aller erfahrung

Ein Leben im Provisorium: Alles vernachlässigen, vom schmerzenden Knie zu zwischenmenschlichen Ungereimtheiten. Lösungen nicht suchen, sondern aufschieben. Sich abfinden. Vorerst wird es gehen, und irgendwann treten wir in einen anderen Zustand ein.

polys – sloterdijk 2

Eine der neueren Ideen, total unfertig und untight, ich höre es aber gerne.

kertész

Du sagst: Aber das sind doch Gesetzmäßigkeiten, so war die Welt im Grunde schon immer. Erstens: Das stimmt nicht, zweitens: Stimmte es, wäre es keine fruchtbare Denkweise. (Aus dem „Galeerentagebuch“)

queer music

Wie blöde konstruiert der Gegensatz zwischen männlichem, chauvinistischem Rock und queerem Pop ist („Rock fucks, Pop sucks“) zeigen Künstler wie Lou Reed: Eindeutig queerer Ausdruck auf Plattencovern und in Texten, dabei gleichzeitig totales Rockschwein.